Wer bezahlt die Rechnung wenn man zum Psychologen muss

 

Auch wenn die Meinungen der Fachmänner sagen dass die private Versicherungen besser sind, kann man dass nicht so einfach festlegen. Es ist so, dass das Gesetz den privaten nicht vorschreiben kann, welche Kosten sie erstatten sollen, im Gegensatz zu den gesetzlichen. Das hilft dem Kunden nicht sehr, denn die Angebote sind nahezu grenzenlos und wenn man nicht genügend Geld hat, muss man entscheiden welche Leistungen am wichtigsten sind und auf die anderen muss man verzichten.

 

Die Versicherer machen es den Menschen nicht leicht. Es gibt haufenweise wohlklingende Angebote, aber ob es das Geld wert ist kann man nur schwer sagen.
„Es kann durchaus sein, dass selbst ein teures und im Einzelnen recht leistungsstarkes Produkt im Kleingedruckten elementare Leistungen ausschließt oder limitiert“, warnt Charlotte Henkel.

Am meisten sind die Menschen benachteiligt die p sychotherapeutische Leistungen brauchen, denn die sind längst nicht immer gedeckt . Die Bundespsychotherapeutenkammer sagt dass jeder dritte im Laufe seines Lebens mindestens einmal die Hilfe eines Psychologen braucht. Die Leute erleben oft eine böse Überraschung. Die Patienten die bei einem privaten Versicherer versichert sind können nicht davon ausgehen, ausreichend versichert zu sein, wenn sie zum Psychologen müssen. Man kann auch eine GKV und eine PKV vergleichen. Beim Vergleich der psychotherapeutischen Leistungen sieht man, dass die GKV viel besser mit ihren Kunden umgeht, denn die gesetzlichen Kassen bezahlen 480 Therapiestunden innerhalb von fünf Jahren. Die privaten liegen viel niedriger, sie bezahlen nur 25 bis 30 Stunden pro Jahr.